Guck mal Kriens, Kunst

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25. Juni bis 3. Juli

Guck mal Kriens, Kunst

Das Festival versammelt das zeitgenössische Kulturschaffen: Junge Kunst ohne Spartengrenzen.

Seit fünf Jahren wirkt das Kollektiv „Guck mal Günther, Kunst“ im Kanton Aargau. Nun feiert es seine Premiere in der Zentralschweiz: Mit einem dichtbepackten Kulturprogramm präsentiert es Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Film, Literatur und Performancekunst.

Ausstellung und Live-Painting

mit Aresu Khoshy, Julia Schicker, Luca Piazzalonga, Maja Hürst (TIKA), Naanunca Mandragora, Nicole A. Wietlisbach, Robin Gommel, Roger Wirz und Thomas Hüsler, Samuel Spalinger, Sarah Solderer, Stefan Burri und Jonas Studer

Dreizehn eingeladene Künstlerinnen und Künstler verwandeln die Räume der einstigen Teigwarenfabrik und deren Vorplatz. Mit ortsspezifischen Installationen und dem Einsatz unterschiedlicher Medien (v.a. Video- und Klangarbeiten sowie Malerei) wird unsere Wahrnehmung der Gegenwart reflektiert. Die Aussenwände werden live während des Festivals mit grossflächigen Wandmalereien versehen, die Bezug auf Kriens und lokale Gegebenheiten nehmen. Sie verbinden die westliche Bildtradition mit nichteuropäischen Einflüssen und stellen vertraute Sehgewohnheiten in Frage.

Musik

Ausgehend von den melodiösen Klängen einer Gitarre, über die Takte der Trommel, bis hin zu Computern und Synthesizern wird eine breite Durchmischung verschiedener Genres aufgestellt. Ziel ist die Konfrontation mit den vielfältigen Formen der Tonkonstruktion. Mitten in der Ausstellung versuchen auch experimentelle Konzerte die Evolution des Geräuschs zur Melodie sowie deren Übertritt in die immateriellen Netzwerke nachzuzeichnen.

Film

Experimentelles bestimmt auch den Filmabend. Ausgewählte Kurzfilme von Studierenden der Hochschule Luzern werden zum Teil exklusiv öffentlich vorgeführt und besprochen. Das abwechslungsreiche Programm zeigt das breite Spektrum von Filmessays: über Malerei, Zeichnung oder Puppentrick gefertigte Animationsfilme bis hin zu digital generierten 3D-Welten.

Performancekunst

Gleich an mehreren Abenden gibt es Performances von aufstrebenden Schweizer Künstlerinnen und Künstlern zu erleben. Zu den Highlights dieser Sparte gehören die interaktive Langzeitperformance „Wish Tree“ von Anita Weibel (MI, 29.6.), die Living Sculpture Performance von  Yvonne Good und das musikalische Experiment von Denim (beide SA, 2.7.).

Literatur

Die Künste breiten sich in der einstigen Teigwarenfabrik aus. Sie bilden neue Bild- und Klangräume, strömen nach draussen – und nehmen sogar auf den Toiletten Platz. Die WC-Lesungen des Literaturmagazins „Narr“ haben in Basel, Olten, Solothurn und Lenzburg bereits Kultstatus erlangt. Die Schriftsteller entwickeln dieses Format gemeinsam mit dem Autorenkollektiv „Jung im ALL“ (Aargauer Literaturhaus Lenzburg) weiter und überraschen uns mit ihren absurd-realistischen Gedankengängen.

> ein Festival von Guck mal Günther, Kunst

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